Balkonkraftwerk anschließen
So erreicht deine Mini-Solaranlage die maximale Leistung

Immer mehr Haushalte entscheiden sich für ein Balkonkraftwerk – die Vorteile liegen auf der Hand: Mit unseren Mini-Solaranlagen sparst du erstens jede Menge Kosten, denn die Installation wird großzügig gefördert, der Stromverbrauch sinkt und die Wartung ist günstig.   Mit deinem Umweltbewusstsein reduzierst du außerdem CO2-Emissionen und inspirierst Familie, Freunde und Bekannte zum Nachahmen. Ein Stromspeicher, der einfach zu installieren ist und keine baulichen Veränderungen erfordert, schenkt dir zudem ein hohes Maß an Unabhängigkeit.   Einige Dinge solltest du dabei beachten. Aber keine Sorge, die brauchst du nicht umständlich googeln. Alles, was du wirklich wissen musst, erfährst du bei uns.

Zuerst: Balkonkraftwerk anmelden

Zwei Meldepflichten

Melde dein Balkonkraftwerk, mindestens 14 Tage bevor du es ansteckst, beim zuständigen Netzbetreiber nach dessen Vorgaben an und registriere dich im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Anmeldeformular

Dein Musterformular für den Netzbetreiber findest du hier.

Genehmigung des Vermieters einholen

Vor der Montage solltest du mit deinem Vermieter, dem Eigentümer und/oder Eigentümergemeinschaft sprechen. Sie dürfen dir die Montage an oder auf Balkon, Terrasse oder Garten explizit nicht verbieten. An oder auf Gemeinschaftsflächen wie Fassaden, Brüstungen oder Dächern solltest du jedoch Rücksprache halten. Verbote sind nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel aufgrund von Denkmalschutz, zulässig.
 
Mehr Infos findest du auf unser Seite Balkonkraftwerk anmelden.

Jetzt endlich: Balkonkraftwerk anschließen

Grundsätzlich darfst du deine Mini-Solaranlage selbst anschließen. Hier eine kurze und schnelle Anleitung:

Im Folgenden haben wir die einzelnen Schritte noch etwas ausformuliert:

Welche Balkonkraftwerke darf ich selbst anschließen?

Balkonkraftwerk ausrichten

Deine Mini-Solaranlage erzeugt den meisten Strom bei einem Neigungswinkel von 35 Grad über dem Boden. Je weiter der Winkel abweicht, umso geringer die Leistung.

Die beste Ausrichtung für dein Balkonkraftwerk ist natürlich die nach Süden. Abweichungen nach Osten oder Westen können auch hier die Leistung verringern.

Achte darauf, dass dein Solarmodul nicht im Schatten von Gebäuden oder Bäumen steht. Auch regelmäßig herabfallendes Laub oder andere Schmutzquellen solltest du beachten.

Generell ist dein Balkonkraftwerk wetterfest. Du solltest seine Oberfläche aber von Laub und Schnee befreien. Wie sehr es der Windgeschwindigkeit standhält, hängt von der Qualität der Montage ab.

Balkonkraftwerk sicher montieren

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wir haben unsere Sets so konzipiert, dass du sie auch allein sicher montieren kannst. Eine genaue Aufbauanleitung liegt auch jedem Set bei.
 
Dein Balkonkraftwerk sollte niemandem auf den Kopf fallen, auch nicht bei Sturm. Stelle sicher, dass sie festmontiert ist und engagiere notfalls einen Handwerker.
 
Viele Balkonkraftwerk-Besitzer, wohnen zur Miete. Daher kann es vorkommen, dass man umziehen und seine Solaranlage abbauen muss. Achte darauf, dass die Anlage einfach zurückzubauen ist. Zum Beispiel indem du nicht – oder nur nach Absprache und mit der notwendigen professionellen Herangehensweise – in die Außenfassade bohrst. Letzteres ist ohnehin oft ein No-Go-Kriterium für Vermieter, die einem Balkonkraftwerk dann nicht zustimmen müssen.
 
Sicherheit steht immer an oberster Stelle.

In welcher Reihenfolge soll ich mein Balkonkraftwerk anschließen?

Wo kann ich ein Balkonkraftwerk platzieren?

Balkon

Deine Mini-Solaranlage befestigst du mit den verstellbaren Metall-Halterungen bei unseren klassischen Bausätzen und mit beigefügten Kabelbindern bei unseren ultraleichten Bausätzen. Trotz des geringen Gewichts solltest du regelmäßig den Zustand der Kabelbinder prüfen, denn der Kunststoff kann durch UV-Einstrahlung und andere Witterungseinflüsse an Festigkeit verlieren.

Flachdach

Ein ungenutztes Flachdach ohne Schatten ist für dein Solarmodul ideal. Prüfe vor der Montage die Bausubstanz. Besonders ältere Flachdächer tragen nur ihr eigenes Gewicht.

Schrägdach

Auch für ein Schrägdach ist dein Balkonkraftwerk bestens geeignet. Die Neigung sollte zwischen 20 und 60 Grad liegen, 35 Grad sind ideal. Vergewissere dich auch, dass es in den nächsten 25 Jahren nicht erneuert werden muss.

Fassade

Plug the Sunshine Mini-Solaranlagen sind in ihrer Technik voll ausgereift, so dass sie auch an einer Fassade ertragreiche Leistung erzielen. Steht sie jedoch im Schatten, rentiert sich eine Montage nicht.

Zaun

Unsere Solarmodule kannst du problemlos auf den Zaun montieren. Sogar deine Zaunfläche kannst du dann für das Erzeugen von Strom nutzen.

Garten

Die Zeit ist reif, um deinen Garten in eine Energiequelle zu verwandeln und durch eine Mini-Solaranlage bares Geld einzusparen. Dafür sind unsere klassischen Bausätze geeignet.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Schuko-Stecker (Schutzkontaktstecker) ist der Stecker, den du auch aus deinem Haushalt kennst. Der Wieland-Stecker ist eine Art Energie-Steckdose. Beide Stecker-Typen sind erlaubt, der Wieland-Stecker ist jedoch etwas teurer.
 
Um die Verbreitung von Balkonkraftwerken zu fördern, empfiehlt der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V.) bis zu einer Leistung von 800 W den Schuko-Stecker.

Einen Elektriker musst du für eine Plug the Sunshine Mini-Solaranlage generell nicht beauftragen.
 
Manche Netzbetreiber oder Vermieter verlangen das aber, zuweilen auch eine fachgerechte Montage durch einen Handwerker.

Je nach Wohnort liegt die Fördersumme zwischen 50 bis 1450 Euro, im Schnitt kannst du mit 200 Euro pro Anlage rechnen. Manche Fördergelder werden pauschal pro Anlage gezahlt, andere hängen von der Wattzahl ab oder erfordern Sondervoraussetzungen. Zuschüsse und Kredite werden von Kommunen, Städten oder den Bundesländern bewilligt.
 
Alle Infos rund um die Anmeldung findest du auf unserer Seite Balkonkraftwerk anmelden.

Dein Einsparpotenzial richtet sich vor allem danach, wie groß dein Solarmodul ist, nach der Anzahl der Module, den Stromkosten pro KWh, dem Stromverbrauch und dem Standort. Als Daumenregel rechnet man mit knapp 150 Euro Stromkosten-Ersparnis pro Jahr in einem Vier-Personen-Haushalt.
 
Mehr Infos findest du in unserem Blogbeitrag.